Markisen

Suchen Sie eine grosse, kompfortable Markise für die Terrasse? Brauchen Sie eine einfache Markise für Fenster und Balkon? Oder möchten Sie Ihren Wintergarten beschatten? Bei uns finden Sie immer die richtige Markise.

Markisentypen:
Man unterscheidet im Wesentlichen zwischen 3 Markisenarten: Der Roll-Markise, bei welcher das Tuch auf eine Tuchwelle eingerollt werden kann, der Falt-Markise, die zwar beweglich ist, aber keine Tuchwelle besitzt und der Fest-Markise, die in ihrer Form nicht veränderbar ist

Gelenkarmmarkisen:
Bei der Gelenkarmmarkise wird das Markisentuch von zwei oder mehr Armen von der Tuchwelle weggedrückt. Dadurch ist ein waagerechter Ausfall des Markisentuchs möglich, wobei jedoch üblicherweise eine leichte Neigung eingestellt wird. Die Grundkonstruktion besteht meist aus Aluminium. Die Arme werden mittels Stahl- oder Gasdruckfedern unter Spannung gesetzt, drücken das Tuch beim Ausfahren nach außen und halten es straff. Beim Einfahren muss der Federkraft entgegengewirkt werden. Daher benötigt das Einfahren einen höheren Kraftaufwand als das Ausfahren. Markisen werden hauptsächlich als Sonnen- und Wärmeschutz, sowohl im privaten als auch im gewerblichen Bereich, verwendet. Aufgrund ihrer Konstruktion sind

sie nur bis zu einem bestimmten Ausfall, d. h. wie weit sie ausfahren, anwendbar. Es gibt Konstruktionen von Gelenkarmmarkisen, deren Arme bis zu fünf Meter Ausfall haben. Es können aber mehrere Markisen miteinander gekoppelt werden. Die Neigung der Markise kann je nach Wunsch variiert werden. Die Markise wird über Konsolen mit dem Mauerwerk oder einer sonstigen Unterkonstruktion (Dachsparren, Balkonplatte, etc.) verschraubt.

Kassettenmarkise:
Bei dieser komfortablen Markisen-Bauweise sind Tuchwelle, Tuch und die gesamte Armmechanik rundum perfekt geschützt - denn sie lagern sicher in einer geschlossenen Kassette. Im eingefahrenen Zustand schließt eine Ausfallblende die Kassette nach vorn: So bleiben Wetter, Wind und Schmutz draußen. Kassetten-Markisen sind dann die richtige Wahl, wenn Sie sich maximalen Schutz für Ihr schönes Stück wünschen: Loggias, Balkone und Terrassen, geschützt vor Regen, Schmutz und Umwelteinflüssen durch ein komplett geschlossenes System.

Halbkassettenmarkise:
Bei Halbkassetten-Markisen sind Tuchwelle und Mechanik von oben und von vorn durch ein umgreifendes, vormontiertes Schutzdach vor Witterungseinflüssen geschützt. Weil der Rundum-Schutz einer Kassetten-Markise nicht an allen Montageorten notwendig ist, sind Halbkassetten im unteren Bereich nicht vollständig geschlossen.

Fallarmmarkise:
Die Fallarmmarkise ist eine einfache Roll-Markisen-Konstruktion und wird oft als Verschattung und Sichtschutz vor Fenstern angebracht. Die Tücher sind in vielen Fällen nicht ganz lichtdicht, so dass sie zwar als Blendschutz dienen, aber dennoch Licht in den Raum lassen. Das Tuch befindet sich auf einer Tuchwelle und wird durch zwei oder mehr Arme, die am unteren Ende des Ausfallprofils befestigt sind, zum Ausfall gebracht. Durch Druckfedern in oder an den Armen wird die benötigte Zugkraft aufgebracht. Je nach Länge und Anbringungshöhe der Fallarme kann der Schwenkbereich zwischen 90 und 140 Grad liegen. Bei Schwenkbereichen über 140 bis 180 Grad werden die Ziehkräfte, die nötig sind, um die gestreckten Arme wieder zu beugen, extrem hoch. Die Bespannung (das Markisentuch) könnte dadurch Schaden nehmen, weil die Nähte bei so großen Neigungswinkeln sehr stark belastet würden. Die Markise kann elektrisch mittels eines in der Tuchwelle liegenden Rohrmotors oder manuell über Getriebe und Kurbel bedient werden.

Markisolette:
Die Markisolette ist eine Kombination aus Senkrecht- und Fallarmmarkise. Das Tuch fährt aus ihrer oberen Endlage zuerst senkrecht nach unten und stellt sich dann, wie eine Fallarmmarkise über die Arme aus. Diese Konstruktion ist oft an öffentlichen Gebäuden, wie Schulen oder Krankenhäusern vorzufinden.

Vertikalbeschattung:
Eine Vertikalbeschattung schützt vor flach einfallender Sonne. Besondere Tücher sorgen dafür, dass dennoch ein Sichtbezug nach aussen möglich ist.

Unterglasmarkise:
Wie der Name schon sagt, wird diese Markise unter dem Glas geführt und nicht wie die anderen,über dem Glas. Mit einer elegannten Unterglasmarkise wird Ihre Terrassenüberdachung perfekt, denn sie macht Ihre Terrasse bei jedem Wetter zur Wohlfühloase

Mit einer durchdachten Ausstattung im zusätzlichen Wohnraum hat der Wintergarten immer Saison. Wenn sich die Sonne regelmäßiger zeigt, ist man mit einer Beschattung bestmöglich gegen das Aufheizen des Wintergartens geschützt. Hier empfiehlt sich eine aufgesetzte Lösung. Um auch bei seitlichem Sonneneinfall vor Überhitzung sicher zu sein, ist eine Vertikalbeschattung sinnvoll. Sie schützt einerseits vor Sonne, ist gleichzeitig aber auch luftdurchlässig. Es können spezielle Tücher verwendet werden, die so gestaltet sind, dass man die Umgebung auch durch das Tuch hindurch er- kennen kann. Der Wintergarten verliert daher durch eine Rundumbeschattung nichts von seinem Charm. Nicht nur das - die Tücher schützen auch vor neugierigen Blicken von Aussen. Besonders im Winter, wenn die Beleuchtung den Wintergarten zur Freilichtbühne macht. So gerüstet, hat der Wintergarten das ganze Jahr Saison.

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